Sachverständiger Hamburg

Expertise, Knowhow und besondere Kompetenzen: Als Sachverständiger oder Gutachter wird eine Person bezeichnet, die auf einem bestimmten Gebiet spezialisiert ist. In der Regel gelten Sachverständiger als Ansprechpartner für unterschiedliche Auseinandersetzungen, die fachliche Expertise voraussetzen. Die Beauftragung von Sachgutachter erfolgt durch Behörden und Gerichte. Wiederum Privatpersonen und Unternehmen Gutachter für die Klärung von Streitigkeiten anfragen können.

Gutachter für Immobilienbewertung – Was prüft ein Immobiliengutachter

Mit einem Gutachter können neben Streitigkeiten auch Bewertungen abgegeben werden. Sie suchen nach einer Immobilie? Oder wollen Ihr Haus zu einem guten Preis verkaufen? Für eine gründliche Untersuchung der Immobilien nach Schimmelschäden oder Mängel jeglicher Art werden Gutachter eingesetzt. Denn durch eine umfassende Beobachtung und fachliche Unterstützung, können Käufer und Verkäufer von Immobilien Sicherheit erhalten. Der Gutachter kennt Wert und Zustand der Immobilie und kann Sie gut beraten. Auch in den Bereichen Erbbaurecht, Erbschaftssteuer, Scheidungsfälle oder Konfrontationen mit dem Finanzamt sind Gutachter eine gute Wahl. Gutachter haben nicht nur einen Überblick über Wert und Zustand von Immobilien, sondern auch einen umfassenden Preisüberblick. Des Weiteren prüft ein Immobiliengutachter nach dem § 194 BauGB den Verkehrswert einer Immobilie. Der geschätzte Kaufpreis einer Wohnung oder eines Grundstücks innerhalb des Zeitraums einer Gutachtenerstellung, wird als Verkehrswert bezeichnet.

Arten der Immobiiliengutachter

Die Erstellung eines Immobiliengutachtens kann auf unterschiedlicher Weise erfolgen: Zum einen als Vergleichsverfahren. Das Vergleichsverfahren wird als ein Preisvergleich zwischen anderen ähnlichen Objekten bezeichnet. Der Ertragswert berechnet den Verkehrswert anhand einer festgelegten Formel. Besonders für selbst bewohnte Häuser ist das Sachwertverfahren effektiv. Denn hierbei werden weitere Aspekte, wie zum Beispiel das Baujahr und die Abnutzung mit in der Berechnung des Verkehrswerts einbezogen.
Die Bezeichnung Immobiliengutachter ist nicht geschützt und bedarf aus diesem Grund eine genaue Betrachtung der Qualifikation. Für das Berufsbild eines Immobiliengutachters gelten diverse Erfahrungen und Fortbildungen als notwendig. Es lassen sich drei verschiedene Arten von Gutachtern/Sachverständiger unterscheiden:

1.Öffentlich bestellte Immobiliengutachter

Die erstellten Gutachten von öffentlich bestellten Immobiliengutachter werden im Gericht anerkannt. Zusätzlich sind sie von der Industrie- und Handelskammer geprüft sodass sie unter gesetzlichen Schutz stehen.

2.Staatlich anerkannte Sachverständige

Die Gruppe der staatlich anerkannten Sachverständigen darf Gutachten für Behörden erstellen. Sie stehen unter regelmäßiger Kontrolle und Überwachung von Landesbehörden.

3.Freie Immobiliengutachter

Gutachter, die diverse Erfahrungen gesammelt haben bezeichnen sich selbst als Immobiliengutachter. Ihre Gutachten werden nicht vor Gericht anerkannt.

Für die Ermittlung des Immobillienwerts muss der Sachverständige sich einen umfassenden Überblick über unterschiedliche Aspekte, wie den Zustand von Haus oder Wohnung, machen. Im ersten Schritt wird der Bodenrichtwert ermittelt. Zusätzlich folgt die Betrachtung der Lage des Grundstücks: Wie sieht die Infrastruktur der Immobilie aus? Gibt es Verkehrsanbindungen oder Einkaufsmöglichkeiten? Welche Gebiete in der Nähe sind weitere notwendige Orte? Ein Überblick über den baulichen und technischen Zustand, wie die Verfassung von elektrischen Leitungen, können wichtige Aspekte für die Ermittlung des Preises sein. Auch die Prüfung von unterschiedlichen Anschlüssen an die Kanalisation sind maßgeblich für den Gutachter. Hinzukommen Angaben zu Energiekennwert, Grundstückslasten und die Marktlage, welche der Gutachter für eine umfassende Ermittlung des Immobilienwerts braucht.

Kurzgutachten und Vollgutachten

Gutachten unterscheiden sich zwischen einem Vollgutachten und einem Kurzachten. Das Vollgutachten ist ein vom Gericht geschütztes Gutachten, das von einem Sachverständiger nach festen Formvorschriften konzipiert werden muss. Die Immobilienbewertung umfasst einen Umfang von 50 Seiten und mehr. Die Einsetzung eines Vollgutachtens ist mit hohen Kosten verbunden und wird in nicht einvernehmlichen Scheidungen, Zwangsversteigerungen und Erbschaftsfällen vor Gericht und innerhalb Komplikationen mit dem Finanzamt, angewendet.

Dagegen erfolgt die Ermittlung eines Kurzgutachtens in wenigen Schritten: Es erfolgt der Verzicht auf die genaue Überprüfung des Grundbuchauszugs, die Berechnung der Grundfläche und die Bewertung des Lageplans. Die Anwendung eines Kurzgutachtens ist bei einem groben Überblick des Immoblienwerts effektiv. So werden Kurzgutachten im Immobilienverkauf, einer Scheidung und einer funktionierenden Erbengemeinschaft eingesetzt.

Sachverständiger Hamburg mit Wagner und Partner

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