Optionsvertrag Was ist ein Optionsvertrag bei einer Immobilie?

Mit einem Optionsvertrag sichert ein Kaufinteressent sich das Recht, innerhalb einer vereinbarten Frist zu entscheiden, ob er eine Immobilie kaufen möchte. Der Verkäufer wiederum versucht, den Kaufinteressenten so an das Immobilienangebot zu binden. Ein nicht notariell beurkundeter Optionsvertrag ist kein gesetzlich gesicherter Vertrag, daher kann der Verkäufer den Kaufinteressenten nicht zu einem Kauf verpflichten. Der Optionsvertrag hat psychologisch gesehen trotzdem eine Bindungswirkung auf beide Parteien.

Auch bei der Vermietung gibt es das Optionsrecht, in den meisten Fällen im gewerblichen Immobilienbereich. Dies muss nicht notariell beurkundet werden. Hier gilt es für die Option auf Verlängerung eines befristeten Mietvertrags und wird direkt zusammen mit dem Mietvertrag abgeschlossen. Es wird ein Fristtermin gegen Ende der Mietzeit vereinbart, bis zu dem eine der beiden Parteien das Optionsrecht ausüben kann, die Mietzeit zu verlängern. Wird dies von keiner der beiden Parteien in Anspruch genommen, verfällt das Optionsrecht und der Mietvertrag endet. Der Optionskauf wiederum bietet dem Mieter einer Immobilie die Möglichkeit, bei Kaufinteresse ein Vorkaufsrecht zu erhalten.

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