Liegenschaftszinssatz Was ist der Liegenschaftszinssatz (LSZ)?

Die Verzinsung des Bodenwertes und die Ermittlung des Gebäudeertragswertes erfolgt auf der Grundlage des Liegenschaftszinssatzes[1]. Der Liegenschaftszins wird in der Immobilienwertermittlungsverordnung als Zinssatz definiert, die die markübliche Verzinsung von Liegenschaften beschreibt. Dieser lässt sich aus mehreren verschiedenen Faktoren wie z.B. der Eigenkapitalrendite, Anteile und Konditionen der Fremdmittel und Ertragsänderungen aus dem Objekt ableiten. Er bestimmt sich nach der Art der baulichen Anlagen und nach der Lage des Grundstücks.

Die Formel zur näherungsweisen Ermittlung des Liegenschaftszinses bei langer Restnutzungsdauer lautet:

Liegenschaftszinssatz = Jahresreinertrag / Kaufpreis