Geländeoberfläche

Die Geländeoberfläche meint die natürlich gewachsene Bodenhöhe, auf der ein Gebäude gebaut werden soll. Ist die Geländeoberfläche uneben oder abschüssig, können minimale Ausgrabungen oder Abtragungen der Erde vorgenommen werden, für die eine Genehmigung der örtlichen Baurechtsbehörde nötig ist. Eine vollständige Veränderung der Geländeoberfläche ist jedoch laut Landesbauordnung (LBO) nicht zulässig.

Nach der im Bebauungsplan oder in vereinzelten Baugenehmigungen “festgelegten Geländeoberfläche” richtet sich die Gebäudehöhe (vom Boden bis zum First beziehungsweise vom Boden bis zur Traufe). Die Geländeoberfläche ist zum Beispiel ausschlaggebend für die Einteilung des Gebäudes in eine Gebäudeklasse oder die Festlegung der Anzahl der oberirdischen Geschosse.

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