Baugesetzbuch

Im Baugesetzbuch (BauGB) ist das Bauplanungsrecht in 249 Pragraphen gefasst. Das BauGB wurde 1987 als Nachfolger des Bundesbaugesetzbuches eingeführt. Mit der Einführung wurden die eigenständigen Regelungen des Städtebaurechts gezielt auf die Gegenwarts- und Zukunftaufgaben des Städtbaus ausgerichtet. Dadurch wurden die Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV, zuvor Wertverordnung), die Baunutzungsverordnung (BauNVO) und die Planzeichenverordnung (PlanzV) novelliert. Den Bürger betrifft das Baugesetzbuch in der Regel nur indirekt, da sich die meisten Regelungen auf staatlichen Institutionen beziehen. Wenn der Bürger als Bauherr gilt, ist für gewöhnlich die jeweilige Landesbauordnung relevanter.

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