Gutachter für Immobilien in Hamburg

Ob man nun Verkäufer oder potenzieller Käufer einer Immobilie ist, es lohnt sich immer, den tatsächlichen Marktwert der Immobilie zu kennen. Für den Verkäufer ist das Immobiliengutachten bei der Bestimmung des Verkaufspreises hilfreich.
Der Käufer kann sich hingegen vor einer möglichen finanziellen Falle schützen. Sie haben deshalb die Möglichkeit, im Rahmen eines Immobiliengutachtens einen Gutachter mit der Ermittlung des Marktwertes einer Immobilie zu beauftragen.

Besonders in Hamburg ist die Marktwertermittlung sehr wichtig, da der Immobilienmarkt hier stetig wächst. Zudem hat die Stadt eine Vielzahl von variierenden örtlichen Faktoren und Gesetzen, sodass ein Laie den richtigen Marktwert fast nie einschätzen kann. Immobiliengutachter in Hamburg sind natürlich mit all diesem Gegebenheiten vertraut und können deshalb den passenden Marktwert berechnen.

Verkehrswertermittlung von Immobilien in Hamburg

Bei der Erstellung des Gutachtens werden sehr viele Faktoren berücksichtigt. Zu den wichtigsten Parametern zählen zum Beispiel die Lage, Größe und Ausstattung der Immobilie. Für die Ermittlung des aktuellen Marktpreises wird die Immobilie außerdem mit den Verkaufsdaten von vergleichbaren Objekten aus derselben Region verglichen.
Es gibt mehrere Formen des Immobiliengutachtens, die je nach Situation und Nutzungszweck eigene Vor- und Nachteile haben. Die unterschiedlichen Gutachtenstypen unterscheiden sich teils stark in ihrem Inhalt und Umfang.

Potenzielle Käufer von Immobilien übersehen bei der Besichtigung oftmals Baumängel und andere Probleme, die in Zukunft große Sanierungs- und Umbaukosten verursachen können. Ein professioneller Immobiliengutachter ermittelt deswegen nicht nur den Marktwert der Immobilie, sondern klärt den potenziellen Käufer auch über den generellen Zustand und vorhandene Schäden auf. In den meisten Fällen enthält das Immobiliengutachten einen eigenen Abschnitt, in dem die notwendigen Sanierungsarbeiten und die damit verbundenen Kosten aufgelistet werden. Bei einem Wertgutachten wird übrigens auch der energetische Zustand bewertet und der Gutachter kann daran den laufenden Energieverbrauch berechnen.

In welchen Fällen benötigt man einen Immobiliengutachter?

Kauf und Verkauf von Immobilien: Ein ausführliches Immobiliengutachten kann sowohl den Käufer als auch den Verkäufer einer Immobilie vor schwerwiegende Fehlentscheidungen bewahren.

Jahresabschluss: Das Immobiliengutachten dient im Rahmen des Jahresabschlusses zur Analyse der stillen Reserven.

Erbschaften: Anhand des Immobiliengutachtens können die Erbaufteilung und die Erbabfindungen gerecht durchgeführt werden. Das Immobiliengutachten dient hierbei jedoch auch als Vorlage für das Finanzamt.

Vormundschaft: Das Immobiliengutachten ist hierbei ein Beleg für die Wirtschaftlichkeit.

Scheidung: Bei einer Scheidung kann anhand des Immobiliengutachtens eine gerechte Vermögensaufteilung und Zugewinnberechnung stattfinden.

Rechte und Belastungen: Bei der Auflösung und Begründung von Belastungen und Pflichten benötigt man oftmals ein Immobiliengutachten.

Versicherung: Dient zur Vermeidung von Über- und Unterversicherung.

Beleihungen: Das Immobiliengutachten wird zur Berechnung des Beleihungswertes benötigt.

Miete und Pacht: Bei der Ermittlung der angemessenen Miete oder Pacht kann die Nutzung eines Immobiliengutachtens von Vorteil sein.

Welche Formen von Immobiliengutachten gibt es?

Es gibt unterschiedliche Arten von Immobiliengutachten. Welches Gutachten für Sie das Richtige ist, hängt immer vom Verwendungszweck und dem gewünschten Umfang des Gutachtens ab. Die Erstellung des Gutachtens ist jedoch bei allen Varianten relativ ähnlich. Zunächst überreichen Sie alle Daten und Dokumente zur Immobilie an den Gutachter, damit er sich schon vor der Besichtigung ein Überblick zur Immobilie verschaffen kann. Die Besichtigung wird dann in der Regel gemeinsam mit dem Klienten durchgeführt. Nach der Besichtigung gibt es oftmals noch eine kurze Nachbesprechung, bei der die ersten Erkenntnisse miteinander besprochen werden. Zuletzt erhält der Klient natürlich noch das eigentliche Immobiliengutachten. Die Erstellungszeit des Gutachtens kann je nach gewünschtem Umfang zwischen einigen Tagen und mehreren Wochen betragen.

Verkehrswertgutachten nach § 194 BauGB:

Das Verkehrswertgutachten nach § 194 des BGB ist wohl die umfangreichste Gutachtenvariante.
Dieses Gutachten wird sowohl vom Finanzamt als auch vor Gericht anerkannt. Während der Ortsbegehung prüft der Sachverständige neben den üblichen Parametern auch die Baulasten. Zudem gibt es eine Einsicht in das Altlastenkataster.
Der Klient erhält letztendlich ein schriftliches Gutachten, das in der Regel einen Umfang zwischen 30 und 50 Seiten hat.

Kurzgutachten:

Das Kurzgutachten ist, wie der Name schon vermuten lässt, die simpelste Form des Immobiliengutachtens. Das Gutachten besitzt einen schriftlichen Umfang von ca. 20 Seiten und ist nur zur privaten Nutzung gedacht. Der Wert der Immobilie wird hierbei anhand des ImmoWertV ermittelt.

Beleihungswertgutachten:

Bei diesem Immobiliengutachten wird das BelWertV zur Wertermittlung verwendet. Die Erstellung des Gutachtens beinhaltet auch die Ortsbegehung mit dem Sachverständigen. Das Beleihungswertgutachten hat einem durchschnittlichen Umfang von 30 bis 50 Seiten und wird von Banken anerkannt.

Was genau macht ein zertifizierter Immobiliengutachter/-sachverständiger?

Ein Gutachter ist ein verifizierter Sachverständiger. Leider gibt es für den Titel des “Sachverständigen” keinen rechtlichen Schutz, sodass sich erstmal jeder als einen Sachverständigen bezeichnen kann. Ein anerkannter und geprüfter Gutachter muss hingegen die jeweiligen Voraussetzungen für seinen Titel erfüllt haben.

Voraussetzung für eine Ausbildung und Verifizierung zum Gutachter sind unter anderem ein handwerklicher Meistertitel, ein fachbezogenes Studium oder eine nachgewiesene langjährige und überdurchschnittlich hohe Sachkunde. Damit man als offiziell geprüfter Sachverständiger anerkannt werden kann, benötigt man noch eine Weiterbildung in Form von mehreren Seminaren und einem (Fern-)Studium. Nicht verifizierte Sachverständige ernennen sich hingegen einfach selbst zum Gutachter. In diesem Fall hat der Titel keine Relation zu den jeweiligen Fähigkeiten des Sachverständigen, da diese Sachverständiger nicht über zusätzliche Fähigkeiten aus einem Lehrgang oder einem Studium verfügen.

 

Abgesehen von seiner beruflichen Qualifikation besitzt ein echter Gutachter auch ein notwendiges Maß an Neutralität. Dieses neutrale Verhalten wird im Ehrenkodex der Gutachter vorgegeben. Sie können bei Ihrer Suche nach qualifizierten und neutralen Fachkräften Berufsverbände wie den Bundesverband Deutscher Bausachverständiger e.V., den Bundesverband Freier Sachverständiger e.V. oder den Deutschen Gutachter und Sachverständigen Verband e.V. nutzen. Bei einem Hauskauf brauchen Sie einen geprüften Bausachverständigen. Der Immobiliengutachter prüft in der Regel, ob das Haus, an dem Sie interessiert sind, auch wirklich so viel wert ist, wie der Verkäufer von Ihnen verlangt. Diese Prüfung findet im Rahmen eines Marktwertgutachten bzw. Verkehrswertgutachten für Grundstücke, Wohn-, Gewerbe-, und -Sonderimmobilien statt.

Beantragen Sie ein Immobiliengutachten bei Klaus Wagner

Falls Sie nun Interesse daran haben, ein Immobiliengutachten zu beantragen, empfehlen wir Ihnen den Immobiliengutachter Klaus Wagner.
Klaus Wagner ist ein ausgewiesener Spezialist für die Bewertung von Gewerbeimmobilien. Weitere Informationen erhalten Sie unter immobiliengutachter-wagner.de.

Anfrageformular

Hinweis: Die Anfrage ist für Sie unverbindlich und kostenfrei

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